# Datum Pressebericht
arrow 07 11.03.2017 "Jahreshauptversammlung 2017"

Hallstadt - Zahlreiche Mitglieder fanden sich auch dieses Jahr zur Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hallstadt im Vereinsheim an der Mainstraße ein. Der erste Vorsitzende, Johannes Hanauer, informierte in seinem Bericht über die Tätigkeiten der Vorstandschaft im vergangen Vereinsjahr und ging auf die unterschiedlichen Veranstaltungen, darunter den traditionellen Florianstag mit Kirchenparade, das Grillfest und auch auf das Helferessen ein. Der Vereinsausflug zur Fahrzeugparade anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Feuerwehr München wurde gut angenommen, jedoch habe die Beteiligung im Vergleich zu den Vorjahren etwas nachgelassen. Daher werde der kommende Ausflug wohl in einem kleineren Rahmen bleiben. Den Abschluss des Vereinsjahres bildeten Weihnachtsfeier und Faschingsball, welche sich unter den insgesamt 289 Mitgliedern des Feuerwehrvereins großer Beliebtheit erfreuen. Der besondere Dank von Johannes Hanauer ging an die restlichen Mitglieder seiner Vorstandschaft sowie an die Kommandanten, die ihn bei der Bewältigung der Aufgaben, die nicht zuletzt auch die Planung des 150-jährigen Jubiläums im Jahr 2019 beinhalten, immer tatkräftig unterstützen. Der Kommandant Stephan Groh berichtete über die Personalentwicklung und den aktuellen Ausbildungsstand der insgesamt 95 aktiven Feuerwehrdienstleistenden. Beim Personalstand macht sich vor allem der Trend bei den Doppelmitgliedschaften erfreulich bemerkbar. Momentan sind insgesamt 7 Doppelmitglieder bei der Feuerwehr Hallstadt tätig und die Tendenz ist weiterhin steigend. Der mit Abstand größte Teil der insgesamt über 2.000 geleisteten Ausbildungsstunden findet an der Gerätehalle und im Stadtgebiet statt. Das neue System der wöchentlichen Kurzübungen mit einer maximalen Länge von 1,5 Stunden hat sich letztes Jahr bewährt. Hierbei werden relativ zügig einzelne Themenkomplexe der Ausbildung geübt und, durch wechselnde Wochentage, einem möglichst großen Anteil der Feuerwehrdienstleistenden zugänglich gemacht. Neben der Ausbildung in den eigenen Reihen finden auch Lehrgänge auf Landkreisebene, bei externen Anbieterfirmen und an den bayerischen Feuerwehrschulen statt. Bei letzteren haben sich das Lehrgangsangebot und die Anzahl der verfügbaren Teilnehmerplätze im Laufe der vergangen Jahre zwar positiv entwickelt, dennoch gibt es hier immer noch deutliches Verbesserungspotenzial. Mit insgesamt 140 Einsätzen war 2016 ein sehr ereignisreiches Jahr. Besonders erwähnenswert waren hierunter das Hochwasser im Juni, der Zimmer- bzw. Wohnungsbrand in der Adolf-Wächter-Straße und die relativ hohe Anzahl an Verkehrsunfällen. Auch ohne die Ausbildung und die zahlreichen Einsätze gab es viel zu tun. Eine Routineinspektion des zweitausrückenden, mittlerweile in die Jahre gekommenen, Löschfahrzeugs entwickelte sich zu einer Komplettsanierung. Dank eines engagierten Teams freiwilliger Helfer aus den Reihen der Feuerwehr konnte der total verrostete Aufbau des Fahrzeugs jedoch erneuert werden. Durch die Restaurierung in Eigenleistung wurden der Stadt einerseits enorme Kosten erspart, andererseits konnten gleichzeitig auch zahlreiche Optimierungen bei der Verlastung der Ausrüstungsgegenstände durchgeführt werden. Der Kommandant Groh dankte allen an der Restaurierung beteiligten Helfern für die zahllosen Stunden, die sie während der drei Monate andauernden Aktion in der Werkstatt verbracht haben. Das zweite, noch viel größere, Projekt welches neben dem üblichen Feuerwehrdienst zu bewältigen war, ist die Planung der neuen Gerätehalle. In beinahe wöchentlichen Sitzungen befasste sich die Planungsgruppe mit den funktionellen Anforderungen an jeden einzelnen Raum. Im Vorfeld wurden bei Besuchen verschiedener Feuerwehren mit neuen Gerätehäusern bereits wertvolle Eindrücke und Erfahrungen gesammelt, die dann schließlich bei der Planung auch eingeflossen sind. Zeitaufreibend waren auch die vielen Besprechungen mit Fachfirmen, Planern, dem Architekten und mit der Stadt. Aller Aufwand lohne sich aber, wenn das Ergebnis ein funktionaler und zukunftssicherer Bau wird. Dies bestätigte auch der erste Bürgermeister Thomas Söder, der in seinen dankenden Grußworten den baldigen Start der Genehmigungsplanung ankündigte.

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arrow 06 09.03.2013 "Jahreshauptversammlung 2013"

Hallstadt - Zahlreiche Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hallstadt fanden sich zur diesjährigen Hauptversammlung im Vereinsheim ein. Das im Vorjahr neu gewählte Vorstandsteam ging auf die Ereignisse des vergangen Vereinsjahres ein und der Bericht des Kommandanten gab Aufschluss über die Entwicklung der Einsätze sowie über den aktuellen Ausbildungs- und Mitgliederstand.
Der erste Vorsitzende Johannes Hanauer ließ in seinem Bericht das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren und ging auf die unterschiedlichen Veranstaltungen, darunter den traditionellen Florianstag mit Kirchenparade, das Grillfest als auch das Helferessen ein. Ein besonderes Highlight war der Vereinsausflug nach Regensburg mit dem Besuch der staatlichen Feuerwehrschule. Den Abschluss des Vereinsjahres bildeten Weihnachtsfeier und Faschingsball, welche sich unter den Mitgliedern großer Beliebtheit erfreuen. Erstmals wurde der Erlös der Astversteigerung während der Weihnachtsfeier nicht zum Aufstocken der eigenen Vereinsfinanzen verwendet, sondern an die Organisation „Menschen in Not“ gespendet, die hilfsbedürftige Menschen der Region unterstützt. Der Bericht des Kassiers bestätigte dem Verein ein gutes finanzielles Polster, welches unter anderem zur Finanzierung des 150-jährigen Jubiläums der Wehr angespart werde.
Der Kommandant Stephan Groh berichtete über den aktuellen Ausbildungsstand und die Personalentwicklung der insgesamt 90 aktiven Feuerwehrdienstleistenden. Im vergangen Jahr galt es 97 Einsätze zu bewältigen. Das Einsatzspektrum umfasste hierbei wieder zahlreiche unterschiedlichste Aufgaben, von Verkehrsabsicherungen über die Beseitigung von Sturmschäden bis hin zu Großbränden. Besonders hervorgehoben wurden hierbei der ausgedehnte Brand einer ehemaligen Industriehalle in der Jäckstraße in Bamberg, als auch der Brand einer Fahrzeughalle in Viereth. Der Einsatzstatistik lässt sich entnehmen, dass ein Großteil der Einsätze wochentags, während der üblicherweise personalschwachen Arbeitszeit, stattfinden. Trotz dieser Tatsache gelingt es der Freiwilligen Feuerwehr Hallstadt aber immer eine ausreichende Mannschaftsstärke zur Bewältigung der Schadenslagen bereitstellen zu können. Mit besonderem Stolz erfülle den Kommandanten hierbei, dass das erstausrückende Fahrzeug bei sämtlichen Einsätzen des vergangenen Jahres immer das vorgeschriebene Soll von zwei einsatzbereiten Atemschutztrupps aufweisen konnte. In 50 Prozent der Fälle wären drei und gelegentlich sogar vier Trupps bereits im ersten Fahrzeug verfügbar gewesen, um bei Bränden ein Vorgehen unter schwerem Atemschutz ermöglichen zu können. Abschließend zu seinem Bericht informierte Kommandant Groh noch über die geplante Einführung des Digitalfunks und über die Fortschritte der Planungen zum Bau der neuen Gerätehalle.
Die Aktivitäten im Bereich der Jugendarbeit fasste Jugendwart Christian Günthner in seinem Bericht zusammen. Neben den wöchentlichen Übungen gab es im vergangenen Jahr zahlreiche Zusatzveranstaltungen und Ereignisse. So wurde 2012 wieder ein Berufsfeuerwehrtag organisiert, bei dem die Feuerwehranwärter den Alltag einer Berufsfeuerwehr am eigenen Leib erleben konnten. Neben Unterricht und Arbeitsdienst gab es hierbei auch zahlreiche realitätsnahe Übungseisätze zu meistern.
In seinen Grußworten hob Bürgermeister Markus Zirkel den hohen Stellenwert der Feuerwehr und die große Bedeutung des nötigen Ausbildungs- und Ausrüstungsstandes für die Sicherheit im Stadtgebiet hervor. Großes Lob seinerseits geht an die engagierte Jugendgruppe aber auch an die junge Vereinsführung, die mit ihrer Spende an „Menschen in Not“ vorbildhaft den Geist des Ehrenamtes aufgriff.

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arrow 05 15.05.2011 "Florianstag mit Fahrzeugweihe"

Hallstadt - Die jährliche Feier zu Ehren des Schutzpatrons der Feuerwehr fand dieses Jahr im Rahmen eines ökumenischen Wortgottesdienstes an der Gerätehalle der Freiwilligen Feuerwehr Hallstadt statt. Mit zahlreichen Gästen aus benachbarten Feuerwehren, Führungskräften des Landkreises sowie Vertretern aus der Politik und Geistlichkeit wurden feierlich das neue Mehrzweckfahrzeug, eine Sandsackabfüllmaschine und ein LADOG Multifunktionsfahrzeug eingeweiht.


Das mittlerweile ausgemusterte alte Mehrzweckfahrzeug konnte die gestiegenen Anforderungen des Einsatzdienstes nicht mehr erfüllen und wurde durch einen Mercedes Sprinter, ausgestattet mit moderner Funk- und Kommunikationstechnik, ersetzt.


Die zu Beginn des Jahres auch in Hallstadt brisante Hochwasserlage hat deutlich gezeigt, dass man für den Ernstfall gerüstet sein muss. Daher beschloss der Stadtrat die Anschaffung einer zusätzlichen Sandsackabfüllmaschine. Unter optimalen Bedingungen wäre es damit zukünftig möglich ca. 3.000 bis 4.000 Sandsäcke pro Stunde abzufüllen. Diese Menge wird im Ernstfall auch dringend benötigt. Sollte es bei starkem Hochwasser erforderlich sein die Dämme in Hallstadt und Dörfleins nur um 30 cm zu erhöhen, würden dafür ca. 40.000 Sandsäcke benötigt.

Das Dritte Gerät, welches den kirchlichen Segen erhalten hat, ist das LADOG Multifunktionsfahrzeug. Das Fahrzeug auf Wechselladerbasis wird vom Bauhof der Stadt Hallstadt vorrangig im Sommer als Gießfahrzeug für die Grünanlagen genutzt. Der große Wassertank mit einer Kapazität von 2.500 Litern macht das Fahrzeug aber auch für den Einsatz bei der Feuerwehr interessant. Besonders für enge Wege und unzugängliches Gelände im Wald geeignet, stellt der LADOG eine gute Ergänzung des aktuellen Fuhrparks der Hallstadter Wehr dar. Daher wurde das Fahrzeug auch mit Funk und einer dualen Sondersignalanlage ausgestattet, die für den städtischen Betrieb, als auch für den Feuerwehreinsatz ausgelegt ist.

In seiner Rede hob der Hallstadter Kommandant Thomas Renner hervor, dass die neuen Gerätschaften deutlich dazu beitragen werden die Schlagkraft der Feuerwehr zu erhöhen. Dies sei jedoch nur mit der Unterstützung der Stadt Hallstadt möglich gewesen. Er dankte den anwesenden Stadträten für die Genehmigung der benötigten Ersatzanschaffung des Mehrzweckfahrzeuges und die vorausschauende Planung in Bezug auf die anderen Gerätschaften.

In seinen Grußworten ging der erste Bürgermeister Markus Zirkel auf die gute Zusammenarbeit zwischen dem städtischen Bauhof und der Feuerwehr ein. Um den Schutz für die Bevölkerung auch während den üblichen Arbeitszeiten zu erhöhen, fördert man bereits seit längerem die Ausbildung der städtischen Arbeiter zu Feuerwehrdienstleistenden. Das Konzept hat sich bewährt, so kann die Stadtverwaltung mit dem Bauhof mittlerweile bereits eine komplette Löschgruppe stellen die jederzeit auch während den personalschwachen Tageszeiten ausrücken kann. In einer Zeit, in der viele Berufstätige als Pendler weite Strecken zu ihren Arbeitplätzen bewältigen müssen, ist dies eine sehr positive Entwicklung. Nach dem Abschluss der Einweihung wurden im feierlichen Rahmen der Veranstaltung noch Kameraden für langjährige aktive Dienstzeit sowie Angehörige des Feuerwehrvereins für langjährige Mitgliedschaft geehrt.

Der erste Vorstand Andreas Friedmann bedankte sich bei den zu ehrenden Mitgliedern und bat diese weiterhin mit Engagement dem Verein und der Feuerwehr die Treue zu halten.

Für 25-jährige aktive Dienstzeit wurden Johannes Pflaum, Wolfgang Seiler und Michael Güßregen mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Die eben genannten Personen sowie Georg Dannert wurden auch für 25-jährige Vereinsmitgliedschaft geehrt. Für 40-jährige Vereinsmitgliedschaft wurde Herr Eduard Czoncz geehrt. Besonders erfreulich war, dass in diesem Jahr auch zahlreiche Mitglieder für 50 Jahre Treue zum Verein ausgezeichnet werden konnten: Michael Behringer, Heinrich Gunreben, Herbert Friedmann, Gerhard Mantke und Ehrenmitglied Alois Zirkel.

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arrow 04 10.09.2010 "Freiwillige Feuerwehren sind bestes Beispiel für ehrenamtliche Helfer"

Hallstadt - Gemeinsame Freude, ein Lächeln, ein Dank – das ist für die meisten Ehrenamtlichen Motivation genug. Ohne dieses freiwillige Engagement wäre unser soziales, kulturelles und sportliches Leben ziemlich dürftig. Nehmen wir zum Beispiel die Freiwilligen Feuerwehren. Sie sind eine wichtige Säule der Gefahrenabwehr. Kein Brand würde ohne sie gelöscht. Von den Kosten einer Berufsfeuerwehr ganz zu schweigen.

In nahezu jedem Dorf in Oberfranken gibt es bestens ausgebildete Feuerwehrleute. Rund um die Uhr stehen sie zur Verfügung. Immer bereit zu helfen. So wie die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Hallstadt…

Den Videobeitrag sehen Sie unter http://tvo.de/default.aspx?ID=1059&showNews=815098&showSearch=1089

(Quelle: tvo.de)

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arrow 03 05.05.2009 "Jetzt begeistern sie die 'Emma Nr. 3'"
VORREITER   Die Hallstadter Feuerwehr war die erste im Landkreis, die vor 40 Jahren eine Jugendgruppe gründete. Die Mitglieder sind größtenteils noch aktiv - und für die Einsatzfahrzeuge nach wie vor

Hallstadt - "Emma 1" war die große Liebe der Jungs. Dann waren sie als junge Männer Feuer und Flamme für die zweite "Emma". Und mit "Emma Nr. 3" werden sie wahrscheinlich alt, die Pioniere der Jugendfeuerwehrgruppe im Landkreis Bamberg. Die Ersten ihrer Art, das waren Peter Eichhorn, Erhard Groh, Georg Lenglein, Johann Güßregen, Johann Pflaum, Michael Güßregen, Michael Wolf, Gerhard Bauer und Helmut Bressler.

Diese Hallstadter waren jedenfalls die Ersten im Landkreis Bamberg, die einer eigenen, kompletten Jugendfeuerwehrgruppe mit neun Mitgliedern angehörten. Diese wurde vor nunmehr 40 Jahren ins Leben gerufen und zwar genau in dem Jahr, in dem Hallstadts Brandschützer ihr 100. Jubiläum begingen. Ein ganz spezieller Höhepunkt war dabei die Formierung der Jugendgruppe. Ein weiterer die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges, das im Nachhinein (auf Initiative Georg Lengleins) liebevoll "Emma I" genannt wurde und einen legendären Einzug feierte. "Bürgermeister Schüller überführte sie höchstpersönlich und steuerte sie mitten auf den Marktplatz", weiß Johann Güßregen, auch "Mainbrückenkommandant" genannt. Sechs Mitglieder der ersten Jungendgruppe, noch heute eine feste Clique, treffen wir - natürlich - im schmucken Heim der Hallstadter Feuerwehr an.

An herausragende Feuerwehrtage erinnern sich die damaligen Teenager noch heute mit glänzenden Augen. "Die Emma I steht in Bamberg in einem Museum", sagt Peter Eichhorn zufrieden. Die Teenager, die "Emmas" ersten großen Auftritte erlebten, sind heute im allerbesten Alter und immer noch Feuer und Flamme für ihre Wehr, deren Herz in der Mainstraße schlägt. Die meisten Mitglieder der ersten Jungendgruppe stammen übrigens alle aus der Gegend um den Wehrstandort. Genauer gesagt wohnten sie damals und zum Teil heute noch innerhalb eines Radius von ungefähr 200 Metern um das Feuerwehrareal. Zu 80 Prozent sind sie außerdem miteinander verwandt. So kannte man sich selbstverständlich und spielte als fast gleichaltrige Kinder zusammen Fußball, bis sie der Ruf der Feuerwehr erreichte.

Warum bildete die Hallstadter Wehr eine Jugendgruppe? Georg Lenglein und Johann Güßregen erinnern sich. Damals fehlte der Wehr altersgemäß eine Gruppe. Der Unterbau, aus dem sich der Nachwuchs formieren sollte, schien dadurch gefährdet.

So hatte Vorstand Peter Pflaum schon bei der Versammlung im März 1969 die Lösung des Problems in Form einer Jugendgruppe vor Augen. Die Aufnahme von 14-Jährigen machte dann allerdings eine Satzungsänderung erforderlich, ergänzen Johann Pflaum, Peter Eichhorn und Erhard Groh. Sie wurden von den Erwachsenen angesprochen und waren "mächtig stolz" schon mitmachen zu dürfen.

Wie Erhard Groh erklärte, "war damals jeder bei der Feuerwehr, alle waren eine Einheit". So hatten die Väter ihre Feuerwehrsachen, wie Helm und Anzug, immer griffbereit an der Garderobe hängen. "So war das für uns etwas ganz Vertrautes", sagte Peter Eichhorn.

Kommandant Michael Winkler übernahm die Ausbildung der Jugendlichen und schon bald zeigten die Jungs sich stolz im Ausgehanzug der Öffentlichkeit. Zuerst hatten sie freilich nur den Ausgehanzug, den sie bei allen Feuerwehrterminen von der Feier bis zum Feuer trugen. Bis sie 18 waren, durften sie natürlich keinen richtigen Brandeinsatz absolvieren. Aber zu so manchen rückten sie auf eigene Faust an. Halfen mit den Feuerpatschen bei Glutnestern am Bahndamm oder am Kreuzberg. "Das wurde dann schon geduldet", zwinkert Johann Güßregen. Georg Lenglein schaffte es sogar zu einem Brand nach Drosendorf mitgenommen zu werden. Das war angesichts knapper Mitfahrgelegenheiten gar nicht so einfach.

Der Hallstadter Erfolg des Konzepts Feuerwehr-Jugendgruppe sprach sich herum, so dass nicht nur die eigene Wehr, dank großer Attraktivitäten, nie Mangel an Freiwilligen hatte und seitdem immer den Unterbau sichert.

Auch die Wehren der Umgebung folgten nach und nach dem Hallstadter Beispiel. Und was wurde aus den Jungen der ersten Stunde? Ganz klar, aus den Lückenfüllern wurden Leistungsträger, die ersten Drehleitermaschinisten, Atemschutzgeräteträger, Vorstände, Kommandanten, Vereinsheimbauer, Vereinswirte und Absolventen nahezu aller Leistungsstufen. Über 1200 Einsätze dürfte jeder mittlerweile auf dem Buckel haben. Über all die großen Brände könnten sie Bände schreiben. Während die Männer in der Erinnerung die Einsätze abarbeiten, zeigte sich, die Jugendgruppenpioniere sind heute die alten Haudegen der Wehr.

Da ihre jeweiligen Ehefrauen die Wehr praktisch mitehelichten, war klar, dass es den Hallstadtern auch weiterhin nicht an Nachwuchs mangelt. Zum Glück haben Erhard, Johann, Georg, Peter und Michael von ihren Vorhaben abgelassen, die Söhne Florian zu nennen, denn das würde heute sicher für Verwirrung sorgen. Ob eine Ehefrau wohl Emma heißt?

(Quelle: Fränkischen Tag)

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arrow 02 15.04.2009 "Andreas Friedmann ist der neue Mann an der Spitze"
WAHLEN   Im Vorstand der Freiwillgen Feuerwehr Hallstadt gab es einige Veränderungen

Hallstadt - Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hallstadt wurde auch in diesem Jahr von den Mitgliedern wieder gut besucht. Neben den alljährlichen Berichten des Vorstandes, Kassiers, Kommandanten und Jugendwartes, stand diesmal noch die Neuwahl der Vorstandschaft auf der Tagesordnung.

In seinem Bericht ging der scheidende Vorstand Markus Popp besonders auf die Mitgliederentwicklung des letzten Jahres ein, was sich vor allem im Bereich der Jugendgruppe positiv widerspiegelt. Der momentane Stand liegt insgesamt bei 286 Mitgliedern. Leider sind im vergangen Jahr jedoch auch zahlreiche alte Mitglieder verstorben. Ihnen wurde zu Beginn der Veranstaltung eine Gedenkminute gewidmet. Abschließend zu seinem Bericht, der neben den Aktivitäten des Vereines auch die Neuanschaffungen und das Thema der zu restaurierenden Fahne umfasste, erklärte Markus Popp, dass er sich für eine erneute Wahl nicht mehr zur Verfügung stellen würde. Er bedankte sich hier nochmals für die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre und das tatkräftige Engagement der Mitglieder.

Im Kassenbericht ging der Kassier Daniel Wohlfahrt mit einer anschaulichen Präsentation besonders auf die Zeitmäßigkeit der Mitgliedsbeiträge ein. Auch in Bezug auf anstehende hohe Ausgaben sieht er hier bis zur nächsten Jahreshauptversammlung Handlungsbedarf, was erfreulicherweise auch auf die breite Zustimmung der Mitgliederversammlung stieß.

Kommandant Thomas Renner ging in seinem Bericht auf den positiven Personalstand ein. Im Bereich der Ausbildung leistete die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Hallstadt bei insgesamt 53 Übungen 3.663 Stunden ehrenamtlichen Dienst. Leider war es aufgrund fehlender Lehrgangsplätze an den staatlichen Feuerwehrschulen nur möglich, einen Kameraden zur Fortbildung zu schicken. Aufgrund dessen rückt auch die kostenintensive Ausbildung bei privaten Dienstleistungsfirmen immer mehr in den Vordergrund. Die Einsatzstatistik des letzten Jahres lässt mit insgesamt 90 Einsätzen einen leichten Rückgang erkennen. Bei der Verteilung der Einsatzarten lässt sich deutlich erkennen, dass der Schwerpunkt nach wie vor bei der technischen Hilfeleistung liegt. Dennoch gab es einen starken Anstieg bei den Brandeinsätzen. Im Jahr 2008 leisteten die Kräfte insgesamt 1.558 Stunden Einsatzdienst.

Der Jugendwart Harald Kohmann erläuterte den Anwesenden das breite Spektrum der Aktivitäten im Bereich der 13-köpfigen Jugendgruppe. Neben der wöchentlichen Ausbildung nahmen die Jugendlichen auch dieses Jahr wieder an zahlreichen Wettkämpfen teil und bewiesen erfolgreich ihr Können. Besonderes Ereignis des letzten Jahres war der so genannte "Berufsfeuerwehrtag" in Hallstadt. Hier konnten die Jugendlichen selbst einmal hautnah den 24-Stunden Tagesablauf eines Berufsfeuerwehrmannes miterleben, was natürlich auch zahlreiche Einsatzübungen beinhaltete. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 760 Stunden Jugendarbeit geleistet.

Da die beiden Vorstände, Markus Popp und Christian Diller, sowie der Kassier, Daniel Wohlfahrt, für ihre Ämter nicht mehr zur Verfügung stehen, war bereits im Vorfeld klar, dass es einige neue Gesichter in der Vereinsleitung geben wird. Im ersten Wahlgang wurde Andreas Friedmann ohne Gegenkandidaten zum neuen ersten Vorstand gewählt. Für das Amt des stellvertretenden Vorstandes wurde Jürgen Ullsperger und zum neuen Kassier Marco Gunzelmann gewählt. Bei der Wahl des Schriftführers votierte die Mitgliederversammlung einstimmig für den alten Amtsinhaber, Christian Schrey.

Der Bürgermeister der Stadt Hallstadt, Markus Zirkel, ging in seinen Grußworten noch einmal auf die Wahl ein und wünschte der neuen Vorstandschaft alles Gute. Er forderte die Mitgliederversammlung zur geschlossenen Unterstützung der neuen Vereinsleitung auf allen Ebenen auf. Weiterhin bedankte er sich bei der alten Vorstandschaft für ihre Verdienste in den vergangenen Jahren. Abschließend dankte er allen anwesenden Feuerwehrmitgliedern für ihr herausragendes Engagement im Ehrenamt und erklärte, dass die Feuerwehr als Abteilung der Stadt, auch zukünftig jederzeit auf die Unterstützung der Verwaltung zählen könne.

(Quelle: Fränkischen Tag)

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arrow 01 08.04.2008 "Die meisten Einsätze sind werktags"
BILANZ   Die meisten Einsätze sind werktags

Hallstadt - Zur 139. Jahreshauptversammlung der Hallstadter Feuerwehr konnte Vorstand Markus Popp die Mitglieder im Feuerwehrheim begrüßen und gab einen ausführlichen Bericht über das Vereinsjahr 2007 ab. Derzeit befinden sich 279 Mitglieder, von denen 90 aktiven Feuerwehrdienst leisten, im Feuerwehrverein.

Besonders erfreut zeigte er sich von der Anzahl der Jugendlichen in der Jugendgruppe. Ihr seit die Zukunft der Feuerwehr und des Ehrenamtes auch auf anderen Ebenen.

Markus Popp berichtete unter anderem von den Veranstaltungen, wie Florianstag, das Grillfest an Fronleichnam und der Weihnachtsfeier.

Er bedankte sich als Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr auch bei Bürgermeister Erwin Braun und dem Stadtrat der Stadt Hallstadt für gute Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen für die Sicherheit der Bürger in Hallstadt zu sorgen.

Kassier Daniel Wohlfahrt berichtete über die Vereinsfinanzen. Es wurden im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten Anschaffungen getätigt und die aktive Mannschaft, hier besonders die Jugendgruppe, im Rahmen der satzungsgemäßen Aufgabe unterstützt. Die Versammlung entlastete den Kassier auf Vorschlag der beiden Kassenprüfer Werner Gunreben und Markus Zirkel einstimmig.

Kommandant Thomas Renner ging in seinem Bericht auf die Mannschaftsstärke, Einsätze, Ausbildung und vorbeugenden Brandschutz ein.

In 2007 wurde die Hallstadter Wehr zu 99 Einsätzen gerufen. Hierzu waren die Brandschützer bei 10 Bränden, 70 Technischen Hilfeleistungen, 18 Fehlalarmierungen und 1 Sicherheitswache unterwegs. Die erhöhte Anzahl der Fehlalarmierungen resultiere aus der steigenden Anzahl der automatischen Brandmeldeanlagen im Stadtgebiet.

Interessant ist dabei, dass 75% aller Einsätze an Werktagen und 68% aller Einsätze am Tage stattfinden, also während der klassischen Arbeitszeit der Feuerwehrleute.

Die Mannschaft besteht derzeit aus 76 Aktiven und 14 Jugendlichen, die in 4 Löschgruppen und eine Jugendgruppe organisiert sind.

Im Bereich der Aus- und Fortbildung der Atemschutzgeräteträger wurde besonderer Wert gelegt, indem für 10 Mann ein eintägiger Lehrgang bei einer Firma im oberbayerischen Neuburg/Donau gebucht wurde, wo die realitätsnahe Brandbekämpfung im Innenangriff in einer feststoffbefeuerten Anlage trainiert wurde. Außerdem besuchten 6 Feuerwehrleute das Brandhaus der Staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg.

Weiterhin fanden insgesamt 30 Übungen statt, davon 3 Alarmübungen und eine Nachtübung zusammen mit der Deutschen Bahn, den Feuerwehren Dörfleins und Oberhaid, dem THW, der Polizei und dem BRK, wo der Massenanfall von Verletzten bei einem Zugunglück angenommen wurde. 32 Aktive legten die Leistungsprüfung in verschiedenen Stufen ab und es fanden Standortlehrgänge für Sprechfunk, Erste Hilfe und Truppmann Teil 1 statt.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden vom Kommandanten einige Beförderungen und Ernennungen ausgesprochen. So wurden Marco Schaller, Sebastian Müller, Kathrin Lenglein und Walter Steffen zum Oberfeuerwehrmann, Harald Kohmann und Daniel Bogdan zum Hauptfeuerwehrmann und Matthias Schmuck zum Löschmeister befördert. Als neue Jugendwarte wurden Harald Kohmann und Ingo Hartmann ernannt. Neuer Gruppenführer der Löschgruppe 3 ist nun Werner Gunreben, dessen Stellvertreter ist Daniel Wohlfahrt. Kommandant Renner sprach dem vorherigen Gruppen- und Zugführer Markus Zirkel dank aus, hatte er diese Funktion immerhin ziemlich genau 20 Jahre inne. Aufgrund der Übernahme des Bürgermeisteramtes kann Zirkel die Führung der Gruppe nicht weiter fortführen, bleibt aber weiterhin in der Einsatzabteilung der Feuerwehr aktiv.

Der Kommandant sprach der Stadt Hallstadt seinen Dank für die entgegengebrachte Unterstützung aus. Insbesondere die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit Bürgermeister Erwin Braun, dem Stadtrat und der Stadtverwaltung hob er hervor.

Sein Dank galt aber auch vor allem allen aktiven Feuerwehrleuten und dem stellvertretenden Kommandanten Stephan Groh für ihre ständige Bereitschaft zum Dienst am Nächsten.

Gerade die Zusammenarbeit mit Erwin Braun war die vergangenen 12 Jahre mehr als angenehm und vorbildlich. Dafür bedankte sich Kommandant Renner im Namen der Mannschaft und Vorstandschaft und stellte einige Eckpunkte in seiner Amtszeit bei der Feuerwehr heraus.

Jugendwart Harald Kohmann berichtete über die verschiedensten Aktivitäten der 14 köpfigen Jugendgruppe. Die Ausbildung beinhaltet ein weites Spektrum, wozu sich die Jugendlichen wöchentlich samstags treffen. Insgesamt leistete die Jugendgruppe in 2007 660 Stunden Dienst.

Sebastian Müller und Christian Günthner stellten den neuen Internetauftritt der Feuerwehr Hallstadt vor, der ab sofort verfügbar ist. Neu darin sind vor allem die interaktive Vorstellung einiger Fahrzeuge sowie einige Einsatzberichte.

Sichtlich beeindruckt und überrascht zeigte sich Bürgermeister Braun über die Überreichung einiger Presente anlässlich der Beendigung seiner 12 jährigen Amtszeit als Bürgermeister und somit ja Chef der Hallstadter Wehr.

Sein Dank galt aber allen Feuerwehrleuten, den Kommandanten und Führungskräften, die dafür sorgen, dass die Feuerwehr Tag und Nacht funktioniert. Dies sei bemerkenswert in unserer heutigen Zeit, in der immer mehr Menschen zum Egoismus neigen. Erwin Braun überbrachte die besten Grüße des Stadtrates und sagte auch weiterhin die Unterstützung der Stadt Hallstadt zu.

(Quelle: Fränkischen Tag)

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